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Seck  

zählt  

zu  

den  

schon  

früh  

genannten  

Orten  

der  

VG  

Rennerod

(1059:   

Seckaha)   

und   

ist   

auch   

vom   

Ortsnamen   

her   

der   

ersten

Besiedlungsschicht  

zuzuordnen.  

Das  

heutige  

Hofgut  

Dapprich,  

in

der   

romantischen   

Holzbachtalschlucht   

gelegen   

und   

zur   

Secker

Gemarkung  

gehörend,  

wird  

erstmals  

1212/15  

urkundlich  

erwähnt.

Der    

Bereich    

um    

Seck    

wurde    

879    

aus    

dem    

Niederlahngau

abgetrennt    

und    

zählte    

danach    

zur    

Ausstattung    

des    

Stifts

Gemünden.  

Von  

dort  

aus  

ist  

in  

Seck  

auch  

schon  

sehr  

früh  

eine

Kirche  

errichtet  

worden.  

Später  

war  

Runkel  

hier  

Landesherr,  

nach

1288 gemeinsam mit Westerburg.

Nach  

vielen  

Streitigkeiten  

wird  

1637  

Nassau-Hadamar  

Besitzer.  

In

diesem    

Jahr    

wird    

auch    

das    

Dorf    

Dapprich    

in    

einen    

Hof

umgewandelt.   

1672   

werden   

die   

Secker   

Weiher   

angelegt,   

die

heute  

noch  

das  

Bild  

der  

Landschaft  

prägen.  

In  

dieser  

Zeit  

wird

wohl  

auch  

ein  

"Jagdschlößchen"  

angelegt.  

Mit  

diesem  

Gebäude

ist  

auch  

der  

Flurname  

"Alte  

Burg"  

in  

Verbindung  

zu  

bringen.  

Das

Jagdhaus  

der  

Nassauer  

Grafen  

wurde  

abgebrochen  

und  

diente

danach  

der  

Gemeinde  

als  

Schulhaus  

und  

heute  

noch  

als  

Rathaus.

Der  

Bau  

der  

Kirche  

ist  

nicht  

genau  

zu  

belegen.  

Sie  

hat  

über  

die

Jahrhunderte   

immer   

wieder   

bauliche   

Veränderungen   

erfahren.

1878  

vernichtete  

ein  

Brand  

die  

Kirche.  

Der  

Neubau  

wurde  

1880

eingeweiht.

Schulnachrichten  

zu  

Seck  

reichen  

bis  

1675  

zurück.  

Schon  

früher

hat  

der  

Ort  

eine  

Kirchspielschule  

(GENSICKE,  

1959,  

S.37).  

1907  

wird

eine  

neue  

Schule  

am  

Marktplatz  

errichtet.  

Von  

großer  

Bedeutung

war  

in  

früherer  

Zeit  

der  

Secker  

Markt,  

der  

heute  

noch  

zusammen

mit  

der  

Kirmes  

ausgerichtet  

wird.  

Schon  

1468  

und  

1485  

werden

Zölle  

vom  

Secker  

Markt  

erhoben.  

In  

der  

heutigen  

Gemarkung  

sind

zahlreiche    

Wüstungen    

aufgegangen    

(Schorrenberg,    

Stöcken,

Oberndorf, Bruchhausen und Fackenhahn).

An  

das  

früher  

bedeutende  

Kloster  

Seligenstatt  

erinnern  

heute  

ein

Gedenkstein  

und  

die  

Mauerreste.  

Das  

Kloster  

wird  

erstmals  

1181

erwähnt   

und   

war   

eine   

Gründung   

der   

Abtei   

Laach.   

Zahlreiche

Ortschaften     

in     

der     

näheren     

Umgebung     

verdanken     

den

Abgabelisten  

des  

Klosters  

ihre  

ersten  

urkundlichen  

Erwähnungen.

Das  

Kloster  

wurde  

aber  

schon  

im  

15.  

Jahrhundert  

aufgegeben  

und

später als Wirtschaftshof betrieben.

Der Stand heute:

Aktuelle Einwohnerzahl: 1355

Einrichtungen      

und      

bedeutende      

Festivitäten      

in      

Seck:

Pfarrverwaltung,        

Forsthaus        

"Weiherhof",        

Grundschule,

Kindergarten,   

Kath.   

Bücherei,   

Secker   

Weiher   

mit   

Badestrand,

Angelgelegenheit    

und    

Campingplatz,    

Sportplatz,    

Pfarrheim,

Klosterruine,      

Feuerwehrgerätehaus,      

Schlachtfest      

(Februar),

Maiwiesen   

(30.April   

-   

1.Mai),   

Secker   

Kirmes   

mit   

Markt   

(Juli),

Oktoberfest (Oktober)

Ortswappen:

Das  

gründet  

auf  

den  

Attributen  

des  

hl.  

Kilian,  

der  

schon  

1422  

als

Kirchenpatron  

erwähnt  

wird.  

Ein  

Bild  

des  

hl.  

Kilian  

findet  

sich  

auch

auf  

dem  

"GERICHTSIGEL  

ZU  

SECK"  

aus  

dem  

18.  

Jahrhundert  

wieder.

Wappenbeschreibung:   

In   

Gold   

zwischen   

grünem   

Palmenzweig

und  

grünem  

Dolch  

einen  

schwarzen  

Schrägbalken,  

der  

mit  

einem

goldenen Bischofsstab belegt ist.

Aus der Geschichte